Wie wirken sich die Modelle auf den Selektionsdruck in der 5./6. Klasse aus?

Der Selektionsdruck ist gross, weil im 3a die Klassenzugehörigkeit aufgrund des Sek/Real-Status eingeteilt wird. Der Status wird damit offen sichtbar. Die Segregation der Niveaus beginnt hier bereits in der 7. Klasse. Spätere Wechsel des Status und damit der Klasse sind normalerweise selten und auch nicht ohne grössere Umstände möglich.
Der Selektionsdruck ist geringer als beim Modell 3a. Die Stigmatisierungsgefahr ist geringer, da die Klassen gemischt sind. In den Niveau-Klassen bleibt allerdings die Niveau-Zuteilung des einzelnen SuS offen sichtbar.
Der Selektionsdruck ist geringer als beim Modell 3b. Die Stigmatisierungsgefahr ist gering, da alle Fächer in gemischten Gruppen unterrichtet werden. Der Sek/Real-Status der einzelnen SuS ist nicht mehr offen sichtbar.
Der Selektionsdruck ist bei diesem Niveau am Kleinsten. Die Stigmatisierungsgefahr ist am Kleinsten, da alle in stark gemischten Gruppen zusammenarbeiten.

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