Gibt es Unterschiede bei den Schülerleistungen in den verschiedenen Z3-Modellen?

Bisher konnten keine Unterschiede der Modelle punkto SuS-Leistung wissenschaftlich belegt werden. Je mehr differenziert unterrichtet wird, umso mehr profitieren auch leistungsstarke SuS (z. B. für die individuelle Vorbereitung aufs Gymnasium). Es kann davon ausgegangen werden, dass die SuS in allen Modellen die gleichen Chancen zum Anschluss an eine für sie passende Laufbahn haben.

Gemäss der Hattie-Studie kommt es weniger aufs Schulmodell als auf die Beziehung zwischen SuS und LP an. Deshalb versucht man in verschiedenen Gemeinden, die Anzahl LPs pro Klasse zu minimieren (weniger Bezugspersonen = vertieftere Beziehungen möglich).

In Ostermundigen (Modell 3a) hat sich beispielsweise die Gym-Übertrittsquote seit der Einführung der Spez-Sek nicht geändert.

Dank der Tradition der Stellwerk-Tests kann für die Gemeinde Neuenegg (Modell 3b) klar festgestellt werden: Die Sek-SuS bewegen sich über dem kantonalen Durchschnitt. Es passiert offensichtlich keine Nivellierung nach unten.

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